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Meine Top 5 Fahrzeuge auf den Hamburg Motor Classics 2017

Vor einigen Tagen fand die Hamburg Motor Classics Messe erstmalig in den Messehallen Hamburg statt. Hier habe ich mal meine persönlichen Top 5 von der Messe zusammengetragen. Außerdem ein paar Fotos von der Chevelle auf dem Street Magazin Stand.

Instagram Follower werden es wissen, wir waren bereits am Donnerstag Abend in den Messehallen beim Aufbau, dazu später mehr. Samstag habe ich mir noch mal ein paar Stunden Zeit genommen und bin in Ruhe durch die Hallen der Oldtimer und Youngtimer Messe geschlendert, die in diesem Jahr erstmalig in Hamburg stattfand. Hier meine 5 persönlichen Favoriten unter den Ausstellungsfahrzeugen:

1977 Datsun 280z – Luxuriöser Tourenwagen made in Japan

Boah, geil! Der Datsun 280ZX ist ein Sportwagen, den Nissan produziert und auch in Deutschland angeboten hat. Motto: Leistung trifft Komfort. 2,8 Liter Reihensechszylinder mit 150 PS. Mit einem Neupreis von 28.000 DM damals so teuer wie ein Porsche 924. Ich finde die Karosserieform zum niederknien, die lange Front, die Gesamterscheinung. Der Innenraum ist funktional aber wohnlich gestaltet. Die polierten 17″ Felgen im Slot-Design stehen ihm richtig gut. Top Fahrzeug, der Datsun steht bei mir definitiv noch auf der Liste der Autos, die ich mal fahren (wenn nicht besitzen) möchte. Den 280z habe ich auf dem Stand von www.motorkontor.de gefunden, wird für 17.900.- EUR angeboten.

Audi V8 DTM Replika – 90er Jahre Rennsau

Alter! Deutsche Tourenwagen Meisterschaft! Eine Rennserie mit den Autos die auch beim Papa, dem großen Bruder oder dem coole Nachbarn in der Garage standen. Mit Marlboro Bimmer, Diebels Alt Benz und dem Hasseröder Opel Calibra. Legenden meiner Jugend. Deswegen gehört der Audi V8 DTM Nachbau von Auto Wichert hier defintiv in meine Liste. FIA gerecht aufgebaut, mit MOMO Lenkrad, KW Fahrwerk, 6 Punktgurt und Schalensitze. Innen nackt, alles raus was Leistung frisst. 4,2l V8 mit 340PS. Liebe Leute vom Auto Wichert, wenn Ihr das hier lest… ICH WILL DEN MAL FAHREN!

1965 Backdraft Cobra – Kompromisslose Rennmaschine mit Plastikkarosse

Die Cobra. Ford Cobra? Shelby Cobra? Die Wenigsten kennen sich bei dieser reinrassigen Rennmaschine wirklich aus (Cobra-Nerd Thema, ich bin raus). Aber alle finden den schnittigen Roadster mit den seitlichen Sidepipes (Serie!) geil! Die Basics, ursprünglich war die Cobra ein von AC Cars in England gebauter Rennwagen. Alles handgemacht mit Kunststoff Karosse, damals mit V6 Motor. Der legendäre US Rennfahrer Carroll Shelby pflanzte der Cobra einen Ford V8 Motor ein und die Geschichte nahm ihren Lauf. Wir blicken hier auf eine Cobra von Backdraft Racing, einer Roadsterschmiede aus Florida. 6,9l Ford V8 mit moderner BMW M3 Vorderachse und Semi Slicks. Gesamtgewicht: 1.220kg, Abfahrt!

1985 Mercedes 500SEL AMG – Luxus-Dampframme der 80er

Ich bin nicht so der Mercedes-Typ, habe in meiner Kindheit eine starke Prägung auf Volkswagen erfahren. Aber hey, wer bei diesem schwarzen Benzer Schlachtschiff nicht stehen bleibt, mit dem stimmt doch was nicht. 276 PS, in den Motorraum passt nix mehr! Veredelt von AMG, 57.000 Kilometer Original Laufleistung, vom Erstbesitzer lückenlos scheckheftgepflegt. Drinnen wohnlich mit Vollleder und 4x Sitzheizung. AMG Hifi Umbau von Clarion, man beachte den Mini-Hifi-Turm in der Mittelkonsole. Stand mit knapp 50.000 EUR zum Verkauf.

1984 VW T3 Bus mit 2,6l WBX Motor – Die T3 Society Gang

Der Messestand, auf dem wir mit am Abstand am meisten Zeit verbrachten, hatte keine blitzenden Oldtimer anzubieten. Allenfalls Youngtimer, die Jungs von der T3-Society haben sich der Optimierung von VW T3 Bussen verschrieben. Der weisse Bus von Matze ist echt die Härte! Komplett leer geräumt, bis auf einen Vollschalensitz. Im Heck schiebt ein 2,6l Wasserboxer mit satten 242 PS! Gebremst wird mit Teilen von Porsche. Der T3 wurde auf knapp über 1.000kg Gesamtgewicht erleichtert, Highlight ist die komplette Dachhaut aus Carbon (Studentenprojekt eines Kumpels, Einzelanfertigung). To much to list, hier findet Ihr alle Daten: http://www.t3society.de/Racer/Steckbrief%20WBX-Racer.pdf.

Seine Kollegen mögen es zwar deutlich schicker im Innenraum, in Sachen Leistung spricht die T3 Society aber eine deutliche Sprache: Viel ist nicht genug. Beispielsweise werkelt im roten 1989 T3 ein Audi RS4 V8 2,7l BiTurbo. Kombiniert mit Getriebe von Porsche. Die blaue T3 Doka ist mit einem Audi A8 4,2l V8 Mittelmotor verheiratet. Brutal! Ihr findet die T3 Society hier bei Facebook: https://www.facebook.com/T3Society.

 

Das waren 5 meiner persönlichen Messehighlight, die Hallen standen natürlich voll mit Liebhaber-Blech. 2018 wird wieder eine Hamburg Motor Classics Messe statt finden, hier findet Ihr die Website zur Messe: http://www.hamburg-motor-classics.de. Bei Facebook unter https://de-de.facebook.com/hamburgmotorclassics.

Und dann war da noch meine Chevelle. Anna vom Street Magazine hatte vor der Messe einen Aufruf bei Facebook gestartet: Gesucht wurde amerikanischer Stahl für den Street Mag Messestand auf den Hamburg Motor Classics. Ich habe mich kurzerhand mit der 1968 Chevelle beworben und kurze Zeit später tatsächlich eine Zusage bekommen!

Das war knapp 4 Wochen vor der der Messe, natürlich hätte ich die Chevelle auch einfach so wie sie ist hinstellen können. Langweilig! Also schnell noch mal 18″ US MAGS Felgen in den USA bestellt, die wollte ich eh dran haben. Über Summit Racing ging das auch recht flott, 8 Tage per Luftfracht aus den USA. Die passenden Reifen (Bridgestone Potenza) kamen vom Reifendealer hier in Deutschland. Außerdem wollte ich alle Chromteile am Auto schwarz. Da ich mir noch nicht sicher war, ob ich es so lasse, viel die Wahl auf PlastiDip Sprühfolie.

Viel Arbeit, dazwischen lag ja auch noch eine Woche Urlaub im Ostallgäu. Ohne Chefmechaniker und Oberkumpel Christoph nicht machbar, danke auch an Mo für den Support beim demontieren der Teile. Die Wochenenden und Nachtschichten haben sich gelohnt, ich liebe den neuen Look in schwarz und die neuen Räder! Nächster Schritt sind entweder 2″ Tieferlegungsfedern oder gleich ein Sportfahrwerk.

Insgesamt eine geile Messe und ein spitzen Anreiz, der Chevelle ein kleines Facelift zu verpassen. Den Umbau poste ich demnächst hier noch mal im Detail. Die Reifen haben wir jedenfalls Sonntag Abend auf der heimfahrt schon mal eingeweiht. 😉

Comments (2):

  1. henrik

    Oktober 2017 at 14:55

    Mion Moin,

    Cobra-Nerd Thema, ich bin raus ok ist nicht dein ding.
    aber bei einem so wichtigen auto eine kleine anmerkung

    Die Basics, ursprünglich war die Cobra ein von AC Cars in England gebauter Rennwagen. Alles handgemacht mit Kunststoff (ist aus alu fast wie Superleggera )Karosse, damals mit V6 Motor.
    ist ein reihenmotor 2,0 oder 2,6

    toller blog

    gruss henrik

    Antworten
    • svenwiesner

      November 2017 at 18:04

      Thnx Henrik!

      Antworten

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