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Tattoos im Job? INK SOCIETY Magazin Feature

Heute flatterte die erste Ausgabe des INK SOCIETY Magazins rein. Ab Seite 74 gibt’s nicht nur bunte Bildchen von meinen Tattoos. Der Artikel dreht sich um die Akzeptanz von Tattoos im Job.


Vor einiger Zeit traf ich Volker, der den Plan hatte ein Tattoo Magazin an den Start zu bringen. Teil der ersten Ausgabe sollte ein Artikel sein, der sich mit der Frage beschäftigt, ob und wie Tattoos eigentlich die Karriere beeinflussen. Ich maloche ja in der Medienbranche, betreibe mit meinem Partner Pedro eine kleine Agentur zu Internetzeugs in Hamburg. Nicht nur wir als Geschäftsführer Duo sind bunt gescheckt, sondern auch die Kollegen sind der permanenten Körperbemalung nicht abgeneigt. Das perfekte Testfeld sozusagen, in dem Artikel haben wir über unsere Erfahren gesprochen.

Meine persönliche Tattoo Historie ist schnell erzählt. Erstes Tattoo (ein zum Tribal umfunktioniertes Arschgeweih, mies gestochen) im Jahre 2000 in El Paso Texas gestochen. Danach bin ich erst mal bedient gewesen. Zweites Tattoo (Astra-Herz auf Unterarm) nach meinem Umzug nach Hamburg, etwa 2009. 2010 dann Cover Up des El Paso Tribals mit einem japanischen Sleave. Ab hier wurde es tattoo technisch ernst für mich. Nicht nur qualitativ, sondern auch weil die Tattoos zunehmend für die Umwelt sichtbar wurden. Die Glaubensfrage stellte ich mir selbst, 30 Minuten vor einem Termin für ein Tattoo auf dem Handrücken (Rose im Oldschool Stil). Will ich das wirklich?

Ich wollte! Mittlerweile bin ich ziemlich zugehackt. Hals, beide Arme, beide Hände. Hat es mir beruflich geschadet? Schwer zu sagen. Sicherlich ist der ein oder andere Auftrag nicht gekommen, weil ich dem Auftraggeber als halstätowierte Dienstleister nicht ganz geheuer war. Dennoch bereue ich meine Tattoos nicht. Im Job fungieren sie vielmehr als Deppenfilter für mich. Warum? Ganz einfach, da sie nicht zu übersehen sind, gehen diejenigen die ein Problem damit haben gleich auf Abstand. Zu 99% sind das Menschen, die eh nicht auf meiner Wellenlänge liegen, was logischerweise auch im Job schnell zu Problemen führt. Insofern bin ich ganz happy damit, dass ich meine Tattoos nicht verstecken kann. Und auch nicht muss.

So halten wir es auch bei uns im Laden, Tattoos sind nicht nur toleriert wenn sie unterm langem Hemd versteckt werden.  Klar, in unserer Branche ‚was mit Medien‘ ist das auch eher möglich, als beispielsweise im Finanzwesen. Aber gerade deshalb finde ich es auch richtig, dass wir uns diese Freiheit nehmen. Quasi stellvertretend für Alle, die ihre Tatts auch im Sommer unter langen Klamotten verstecken müssen.

Dass Tattoo Magazin INK SOCIETY ist ab sofort im gut sortierten Zeitschriftenhandel erhältlich. Über 190 Seiten , Hardcover mit richtig schicken Fotos sind ihre 9,50.- EUR wert. Die Website zum Heft unter http://ink-society.com soll demnächst kommen. Spezieller Dank an Volker & Team.


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Comments (2):

  1. Maik

    Oktober 2017 at 11:37

    Schicke Fotos, ich wünschte in meinem Job wären Tattoos erlaubt. Verstecke meine leider immer… 😉

    Antworten
  2. Carsten

    Oktober 2017 at 11:41

    Yeah, für mehr bunte Typen im Job!

    Antworten

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