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Zahlenspiele: Lebensmittel tracken mit der Lifesum App

Kalorien zählen hört sich erst mal ziemlich dämlich an. Fast nach Arbeit. Warum daran leider kein Weg vorbei führt, wie Lebensmittel tracken dank der App Lifesum ganz easy funktioniert und welche positiven Nebeneffekte die Sache hat erfahrt Ihr hier.

„Bauch trainiert man in der Küche!“

Vor etwa einem Jahr habe ich begonnen, wieder regelmäßig ins Fitness Studio zu gehen. Beim Probetraining hat mich der Trainer nach meinen Zielen gefragt. Logo, Muckis und Waschbrettbauch, Diggi! Er hat gelacht und gemeint: „An den Muckis können wir arbeiten, den Bauch trainierst Du in der Küche!“. Und er hat recht, die Bauchmuskeln können noch so sehr trainiert sein, wenn die Fettschicht darüber die Sicht versperrt, dann bleibt es beim One Pack. Wikipedia spricht gar von der magischen Grenze von maximal 12% Körperfettanteil für ein sichtbares Sixpack.

Lebensmittel tracken , wissen was man sich reinschaufelt

Für das Training in der Küche ist es unerlässlich, zu wissen was man dem Körper da gerade zu führt. Mir war es bislang schlichtweg egal, bisweilen habe ich ganze Mahlzeiten ausgelassen, um dann Mittags richtig reinzuhauen. Aufgrund des Hungers dann das was bei drei nicht auf dem Baum war. Als quasi Lebensmitten-Noob bin ich auf Hilfsmittel angewiesen. Bei der Recherche bin ich auf die App Lifesum gestoßen. Mit Ihr lassen sich Lebensmittel nicht nur ganz easy protokollieren, sie verrät auch alle Inhaltsstoffe und entlarvt versteckte Zucker und Fettbomben.

Der Barcode verrät was drin ist

Das klappt in Sekunden. Die App installieren und starten. Danach könnt Ihr beginnen Mahlzeiten hinzuzufügen. Das Beste: Mit dem Barcodescanner in der App erfasst Ihr einzelne Lebensmittel anhand des Strichcodes auf der Verpackung. Die Lifesum Datenbank erkennt dann in Sekunden das Produkt, dass Ihr Euch einfahren wollt, und liefert sogleich alle wichtigen Daten zum Leckerbissen. Das klappt erstaunlich gut, nur selten müssen die Lebensmittel per Freitexteingabe gesucht werden.

Praktisch: Alle Nährwerte auf einen Blick plus Schulnote

Lifesum verrät auf einem Blick den Kaloriengehalt sowie die Anteile an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Besonders hilfreich finde ich die Gesamtbenotung in US-Schulnoten von A (sehr gut) bis E (sehr schlecht). Außerdem werden die Vor- und Nachteile des Lebensmittels aufgeführt. Ihr könnt also direkt entscheiden, ob der Leckerbissen dem Magen wirklich zugeführt werden soll, oder notfalls noch die Notbremse ziehen.

Fazit: Perfektes Tool für Lebensmittel-Noobs

Lifesum enttarnt gnadenlos versteckte Kalorienbomben. Vor allem der brutal hohe Zuckergehalt einiger meiner (mittlerweile Ex-) Lieblingslebensmittel hat mich echt umgehauen. Der Barcodescanner und die umfassende Datenbank machen die Erfassung der Lebenmittel absolut easy, das intuitive Design der App macht Spaß. Kleine Helferlein wie beispielsweise die Erinnerung genügend Wasser zu trinken fetzen. Für mich ein unverzichtbares Tool.

Realitätscheck: Ausnahmen verzeihen und ein kleiner Trick

Ja, das konsequente Lebensmittel tracken über einen langen Zeitraum verlangt viel Disziplin. Auch wenn die App mega einfach gestaltet ist, hat man nicht immer Lust bei jedem Happs zum Smartphone zu greifen (obwohl gerade die kleinen Snacks die Tagesbilanz sprengen!). Manchmal ist es auch schlichtweg total dämlich! Wer holt beispielsweise beim Bierchen mit den Dudes sein Smartphone raus und scannt den halben Liter Pils ein? Hier wende ich bisweilen einen kleinen Trick an, mache einfach ein Foto und tarne es als Instagram Posting. Oder ich lasse es einfach mal bleiben.

Es geht auch nicht unbedingt darum, wirklich jeden Tag zu tracken. Eher darum ein Gefühl dafür zu bekommen welche Nährstoffe in Lebensmitteln stecken. Ich hatte dafür wie gesagt anfänglich gar kein Gefühl. Außerdem hilft es ungemein die Menge einzuschätzen, die an Tagen mit und ohne Sport nötig sind, ohne das persönliche Kalorien-Limit stark zu überschreiten.

Denn wie gesagt, den Bauch trainiert man in der Küche!

 

PS: Ich habe gerade den Artikel 3 einfache Tipps für gesunde Ernährung im Büro geschrieben, schaut mal rein!

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